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Präsidienkonferenz 2024

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Präsidienkonferenz 2024 im Rathaus Frauenfeld

An der diesjährigen Präsidienkonferenz vom 17. April 2024 durften wieder zahlreiche Verbandsvertretungen und viele Gäste begrüsst werden.


Edith Wohlfender (links) die langjährige Geschäftsstellenleiterin vom Pflegeverband SBK, wird von Barbara Dätwyler (rechts) gebührend und dankend in den Ruhestand verabschiedet.

 

Weitere Informationen: Aufnahme des Hebammenverbandes Sektion Ostschweiz, Ressort Spitalhebammen; Wechsel im Präsidium PSSL: Renate Bruggmann tritt in die Fussstapfen von Beat Benkler; neuer Präsident im Verband Thurgauer Staatspersonal: Olaf Bürklin

 

Apéro riche nach der Präsidienkonferenz

 

Grossratswahlen 2024

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Am 7. April 2024 wurde gewählt und der Grosse Rat neu zusammengestellt. Wir gratulieren unseren geschätzten Verbandsmitgliedern von ganzem Herzen, insbesondere unserer Präsidentin Barbara Dätwyler, zur Wahl!

Den Wiedergewählten wünschen wir weiterhin viel Tatkraft, Mut und Engagement zum Wohle der Thurgauer Bevölkerung. Den Neugewählten danken wir dafür, dass auch sie sich engagieren werden und bereit sind, sich für personalpolitische Themen stark zu machen.

Erhebung der Bedürfnisse an die Pensionskasse Thurgau

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Mit Schreiben vom 23. November 2023 hat sich personalthurgau zur Erhebung der Bedürfnisse an die Pensionskasse Thurgau wie folgt eingebracht:

personalthurgau bedankt sich für eine vorausschauende Planung und die Erhebung unserer Bedürfnisse an die Pensionskasse Thurgau, bittet jedoch in Zukunft mehr Zeit für die Eingabe von Anregungen, Forderungen oder Wünschen zu gewähren. Die Einbindung unserer Mitgliedsverbände und das Einholen entsprechender Wünsche und Anregungen bei den Mitarbeitenden beansprucht Zeit, die dann auch in den entsprechenden Vorständen und Gremien nochmals benötigt wird, um eine gemeinsame Haltung zu diskutieren und zu entwickeln.
Ebenso bitten wir, das Präsidium von Bildung Thurgau wie bis anhin auch in den Verteiler aufzunehmen und zu einer Stellungnahme zu berechtigen. Lehrpersonen machen etwa einen Drittel der Versicherten der Pensionskasse Thurgau aus.

Gerne unterbreitet Ihnen der Vorstand von personalthurgau nachfolgende Bedürfnisse, welche von unseren Mitgliedsverbänden und unsererseits an die Pensionskasse Thurgau
gestellt werden:

1. Anzahl Mitglieder in der Pensionskassenkommission
Kritisch sieht personalthurgau der Verkleinerung der Pensionskassenkommission entgegen. Bei einem Vermögen von knapp CHF 4.5 Mrd., welches von der Pensionskasse Thurgau verwaltet wird, braucht es ein breit abgestütztes Gremium. Eine Reduktion des obersten Gremiums geht mit einer noch grösseren Verantwortungsübernahme einher. Bei der zu verwaltenden riesigen Vermögenssumme ist dies nach Ansicht des Vorstandes von personalthurgau weder nachvollziehbar noch erstrebenswert.

2. Freiwillig geleistete Einlagen
Der Vorstand von personalthurgau beantragt das Reglement der Pensionskasse Thurgau insofern abzuändern, als dass die von einem Mitarbeitenden freiwillig geleisteten Einlagen an dessen Erben zurückzuerstatten sind, sofern die/der Mitarbeitende vor Erreichen des Pensionsalters verstirbt.

Unseres Erachtens ist die restriktive und arbeitnehmerfeindliche Regelung im gegenwärtigen Reglement der Pensionskasse Thurgau nicht mehr zeitgemäss. Es ist tragisch, wenn eine/ein Versicherte/r vor Erreichen des Pensionsalters verstirbt; umso stossender ist es, wenn die Pensionskasse Thurgau die von ihr/ihm geleisteten freiwilligen Einlagen zurückbehält (ausser wenn sie für die Finanzierung der Hinterlassenen-Renten nötig sind, was selten der Fall sein wird). Das Reglement der Pensionskasse Thurgau ist daher im Minimum dahingehend zu ändern, als dass die freiwilligen Einlagen an die Hinterbliebenen der/s Aktivversicherten auszuzahlen sind. Eine solche Regelung würde auch nicht dem im Versicherungsbereich massgebenden Solidaritätsgrundsatz widersprechen, denn die arbeitgeber- und arbeitnehmerseits geleisteten ordentlichen Beiträge verblieben bei der Pensionskasse. Nach Erreichen des Pensionsalters muss die Pensionskasse eine «volle Rente» ausrichten. Ein/e hinterbliebene/r Ehe- bzw. Lebenspartner/in eines Aktivversicherten erhält nur 60 % der vollen Rente; der Kapitalwert der Rente der/s hinterbliebenen Partnerin/s entspricht somit nie dem Altersguthaben. Folglich profitiert die Pensionskasse Thurgau bei jedem Ableben einer/s Aktivversicherten ohne unterstützungspflichtige Kinder. Auch vor diesem Hintergrund erscheint es ungerecht und stossend, dass die geleisteten freiwilligen Beiträge nicht an die Erben zurückfliessen. Eine Rückgewähr der freiwilligen Einlagen bei Ableben vor Erreichen des Pensionsalters kennen andere grosse Pensionskassen seit Jahren, so z.B. die ASGA, die Pensionskasse der TKB, die Baloise, die SwissLife und die AXA.

Zu berücksichtigen ist zudem der Umstand, dass sich die meisten Versicherten erst ab dem 50. Altersjahr Einkäufe in die Pensionskasse leisten können (vorher hat die Finanzierung von Wohneigentum und die Ausbildung der Kinder eine höhere Priorität). Mit zunehmendem Alter steigt (logischerweise) das Sterberisiko, gleichzeitig vermindert sich das Risiko, dass die Pensionskasse Halbwaisenrenten ausrichten muss. Die freiwilligen Einlagen dienen somit in den seltensten Fällen dem Versicherungsschutz der Nachkommen, sondern schmälern vielmehr ihren Erbanspruch.

3. Sparmöglichkeiten ab Einstieg in die Berufstätigkeit
Das aktuell gültige Reglement der Pensionskasse Thurgau sieht in § 3 Abs. 2 eine Versicherung für die Altersleistungen erst ab dem 1. Januar nach Vollendung des 21. Altersjahres vor. Hierbei wird ein Unterschied zwischen den übrigen Versicherten und denjenigen des Polizeikorps gemacht. Angehörigen des Polizeikorps wird die Möglichkeit gewährt, bereits nach Vollendung des 19. Altersjahres für Altersleistungen Pensionskassen-Gelder zu äufnen. Weshalb dies auch für die übrigen Versicherten nicht möglich sein soll, erscheint nicht logisch. Auch wenn bei den übrigen Versicherten der Eintritt ins Erwerbsleben meistens nach dem 19. Altersjahr liegen dürfte, gibt es sowohl bei der Spital Thurgau AG als auch bei der Kantonalen Verwaltung Thurgau Berufseinsteiger, die direkt von der Lehre kommen und damit häufig vor dem 21. Altersjahr grundsätzlich Pensionskassengelder ansparen könnten. Mit der aktuellen Regelung der Reglements wird ihnen diese Chance jedoch verwehrt.

personalthurgau befürwortet eine Lösung, die allen nach Vollendung des 19. Altersjahres eine Versicherung für Altersleistungen ermöglicht.

4. Vollen AHV-Lohn versichern
Der beitragspflichtige Lohn berechnet sich derzeit vom AHV-Bruttolohn abzüglich des Koordinations-abzuges, welcher 25% des Jahreseinkommens, maximal aber CHF 22’050.00 beträgt. Wie wäre es, den vollen AHV-Lohn im Sinne eines weiteren Sparplanes anzubieten bzw. zu versichern? Durch den Verzicht auf einen Koordinationsabzug würde sich für die Mitarbeitenden eine weitere Möglichkeit ergeben mehr Kapital in der Pensionskasse anzusparen. Insbesondere für Tieflöhner eine weitere Chance mehr PK-Gelder zu äufnen.

5. Weiterversicherung des bisher versicherten Jahreslohnes
Eine Weiterversicherung des bisher versicherten Jahreslohnes wird im Reglement der pk.tg derzeit für unbezahlte Urlaube bis zu zwei Jahren (§ 5) für den Fall von Lohnreduktion (vgl. § 6) und im Falle des Ausscheidens (Entlassung durch den Arbeitgeber) aus der obligatorischen Versicherung nach Vollendung des 58. Altersjahres (§ 6a) vorgesehen.

Wünschenswert und anzustreben wäre zusätzlich eine Weiterversicherung aus «beliebigen» Gründen, wie wir sie früher bei der pk.tg kannten. Eine Weiterversicherung sollte nicht an ein zeitliches Limit, an eine Lohnreduktion oder an ein bestimmtes Alter gekoppelt sein. So würde sie auch jüngeren im Falle von Auslandsaufenthalten, Sabbaticals, etc. oder Langzeitkranken nach Ausschöpfen der Krankentaggeldleistungen wie auch ehemaligen Angestellten auf Stellensuche (auch nach der Aussteuerung aus der Arbeitslosenversicherung) ermöglichen, weiterhin bei der pk.tg versichert zu bleiben.

6. Beitragsverhältnis beim Sparplan Plus
Derzeit beträgt das Beitragsverhältnis beim Sparplan Plus 50:50. Attraktiv wäre jedoch das Beitrags-verhältnis von 44:56 auch beim Sparplan Plus vorzusehen. Damit würden Arbeitgebende das gesamte Personal in der beruflichen Vorsorge unterstützen – und nicht nur für die Kaderangestellten spezielle Kadersparpläne vorsehen. In Zeiten von Fachkräftemangel trägt eine solche Regelung auch zur Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers bei.

7. Mitentscheidungsrecht der Delegiertenversammlung
Derzeit wird die Delegiertenversammlung nur angehört und stellt damit nur ein Soundingboard dar. Sie sollte jedoch mit einem Mitentscheidungsrecht ausgestattet sein.

8. Keine Leistungsunterschiede zwischen Ehepartnern und Lebenspartnern
Es sollten keine Leistungsunterschiede zwischen Ehepartnern und Lebenspartnern gemacht werden. Diese Unterscheidung ist schlicht nicht mehr zeitgemäss.

Votum zur Rechnung und zum Geschäftsbericht 2022

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Votum unserer Präsidentin, Barbara Dätwyler, an der Grossratssitzung vom 5. Juli 2023:

Ich spreche zu Ihnen als neue Präsidentin von personalthurgau. Ich vertrete damit die
Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der kantonalen Verwaltung, den
Lehrpersonen, Schulleitungen sowie der Spital Thurgau AG. Wie jedes Jahr nehmen auch die
eigenen Angestellten den Rechnungsabschluss und den Geschäftsbericht der Regierung mit
grossem Interesse zur Kenntnis. Spannend schon im Vorwort der Regierungspräsidentin
nachzulesen, ich zitiere:

«Die erneut hohe Kostendisziplin der ganzen kantonalen Verwaltung führte zu einer
Unterschreitung der Globalbudgets um 18.5 Mio. Franken. Die deutliche Unterschreitung der
Globalbudgets zeigt damit erneut den sorgsamen Umgang der Ämter und Betriebe mit den
ihnen durch den Grossen Rat gesprochenen finanziellen Mitteln. »

2. Zitat:
«Die kantonale Verwaltung hat im vergangenen Jahr trotz Corona-, Flüchtlings- und
Energiekrise ihre Fülle von Aufgaben und Dienstleistungen erfolgreich bewältigt. »
Dann folgt der Dank der Regierung an alle Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement.
Papier ist äusserst geduldig, ihre Mitarbeitenden nicht.

Meine Damen und Herren beider Räte
Die Mitarbeitenden leisten ihren Beitrag, wie die beiden Zitate zeigen. Es ist Zeit, hier und jetzt
schon mal zu deponieren, dass das Personal des Kantons Thurgau die Schnauze voll hat. Ein
attraktiver Arbeitgeber ist etwas Anderes! Vorgesetzte, die sich nicht mehr zu helfen wissen,
an Grenzen stossen, weil alle Anforderungen an die Arbeitsbedingungen auf Biegen und
Brechen nicht mehr reichen, um junge Mitarbeitende zu fördern und langjährige Angestellte
zu halten. So sieht die Realität momentan aus. Den Regierungsrat scheint dies nur bedingt zu
interessieren und ein echtes Zeichen von Wertschätzung wäre, nicht schon bei ersten
Lohngesprächen zu jammern und von schwierigen Herausforderungen zum
Haushaltsgleichgewicht zu sprechen.

Die finanziellen Herausforderungen in diesem Kanton werden nur zusammen mit den
Mitarbeitenden gemeistert, nicht gegen sie! Wir brauchen dringend ein flexibles,
zeitgemässes und den umliegenden Kantonen angepasstes Lohnsystem und Lohnniveau um
neue Mitarbeitende rekrutieren und bestehende Angestellte halten und fördern zu können,
auch unterjährig. Eine gute Durchmischung von Jung und Alt sowie neuen und langjährigen
Mitarbeitenden ist wichtig! Dazu gehört selbstverständlich auch der volle Teuerungsausgleich
um die Kaufkraft zu erhalten.

Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen jetzt endlich Taten statt Worte und einen
vernünftigen Vorschlag zur Lohnrunde im Budget 2024, der dem jährlich wiederholten Dank
und Lob auch Aus- und Nachdruck verleiht!

Wechsel im Präsidium / Präsidienkonferenz 2023

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An der diesjährigen Präsidienkonferenz von personalthurgau vom 22. Juni 2023 im Galeriezimmer, Rathaus, Frauenfeld konnten neue Persönlichkeiten begrüsst und gewählt werden und geschätzte Amtsinhaber verabschiedet werden.

Wechsel im Präsidium
Mit lobenden Worten und grossem Dank für seinen ausserordentlichen Einsatz für das Personal wurde Bruno Lüscher verabschiedet. Er übergibt das Präsidium an die langjährige Vize-Präsidentin, Barbara Dätwyler Weber. 

Vorstand
Fabian Mörtl, Staatsanwalt und Medienverantwortlicher bei der Staatsanwaltschaft Thurgau wird als neues Vorstandsmitglied gewählt. 

Die weiteren Vorstandsmitglieder, Anne Varenne, Claudia Mathias, Anita Roth und Michael Lerch, wie auch die Revisionsstelle mit Hansruedi Rutz und Roman Krucker werden für eine weitere Amtsdauer gewählt.

Pensionskasse
Rolf Hubli, der langjährige Direktor der Pensionskasse Thurgau geht in Ruhestand und wird mit grosser Wertschätzung verabschiedet. 

Seinen Nachfolger, Markus Büchi, durften wir herzlich willkommen heissen. 

Ebenfalls zum ersten Mal dabei Rolf Zehnder, der neue CEO der STGAG und der thurmed Gruppe, Simone Schori, die neue Leiterin Personalamt sowie Johanna Bärlocher, Präsidentin der Gesamtpersonalkommission STGAG.

Wir freuen uns sehr mit den neuen Gesichtern positiv in die Zukunft zu gehen und bedanken uns bei den Austretenden für die grosse geleistete Arbeit und die wertschätzende Zusammenarbeit.

Auch die drei Damen von der Geschäftsstelle Pakize Emini, Denise Wyss und Luchiya Santabarbara durften als Dank für ihre wertvolle Arbeit einen Blumenstrauss entgegen nehmen.

Bei einem Apéro wurde im Anschluss an die Konferenz auf die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart feierlich angestossen!

Mutterschaftsvertretung

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Frau Pakize Emini ist mutterschaftsbedingt ab sofort bis August 2023 abwesend. Frau Denise Wyss übernimmt die Stellvertretung. In dieser Zeit sind die Beratungen aus Kapazitätsgründen eingeschränkt. Mitarbeitende der Spital Thurgau wenden sich bitte zuerst an die Personalkommission und an die Verbände. Anfragen von Mitarbeitenden der Kantonalen Verwaltung und der Wäscherei Bodensee AG werden nach Möglichkeit bearbeitet. Am besten senden Sie uns eine eMail mit Ihrem Anliegen an personal.thurgau@tg.ch.

 

 

Herzliche Gratulation an Barbara Dätwyler zur Wahl als Grossratspräsidentin des Kantons Thurgau

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Pressemitteilung vom April 2022

Der Vorstand von personalthurgau gratuliert seiner Vizepräsidentin Barbara Dätwyler herzlich zur Wahl als
Grossratspräsidentin.

Barbara Dätwyler engagiert sich seit vielen Jahren aktiv als Vorstandsmitglied bei personalthurgau.
Dass wir weiterhin auf ihr Engagement zählen dürfen, freut uns besonders!

Aufgrund ihrer breiten Vernetzung in Politik, Gesellschaft und Arbeitswelt sowie ihrer eigenen Berufserfahrung als Pflegefachfrau kennt sie sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeitenden aus der öffentlichen Verwaltung als auch die Herausforderungen des Pflegepersonals sehr gut. Wir sind davon überzeugt, dass die Interessen und Anliegen der Mitarbeitenden und der bei personalthurgau angeschlossenen Verbände durch Barbara Dätwyler auch auf dem
politischen Parkett hervorragend vertreten sind.

Für die neue Aufgabe im Amt der höchsten Thurgauerin wünschen wir Barbara Dätwyler stets eine glückliche Hand.

Im Bild: Der Präsident, Bruno Lüscher und Barbara Dätwyler

Vaterschaftsurlaub

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Leserbrief von unserem Präsidenten, Bruno Lüscher

Vaterschaftsurlaub ist Familienunterstützung

Nebst der Familienentlastung stimmen wir am 27. September auch über eine familienunterstützende Massnahme ab. Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub heisst das Stichwort und wird von den Gegnern als organisatorisch und finanziell nicht verkraftbar angeprangert. In der überwiegenden Mehrheit haben die Männer bei der Geburt ihres Nachwuchses gerade mal einen Tag Urlaub. Also genau so viel, wie beim Umzug der Wohnung und ohne Rücksicht darauf, ob es das erste oder zweite Kind ist. Dabei, und das ist bekannt, werden an die Väter von heute andere Erwartungen gestellt. Sie sollen vielmehr Teil der Familie und damit auch der frühen Bindung zum Kind sein.

Als Gesellschaft muss es uns viel Wert sein, dass auch die Männer als Teil der Familie und nicht nur als Erzeuger angesehen werden. Sie haben nämlich auch eine wichtige Aufgabe in der Phase vor und nach der Geburt ihres Nachwuchses.

Mit der Erhöhung von je Fr. 1.75 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bei einem Einkommen von Fr. 7’000 im Monat, ist ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub ohne Weiteres finanzierbar und bringt unser Sozialleistungssystem in keiner Weise aus dem Lot.

Aus organisatorischer Sicht ist zudem ein Vaterschaftsurlaub ebenso gut planbar wie der Militärdienst. Dies im Gegensatz zu den unzähligen Arbeitsausfällen infolge freizeitbedingter Unfälle. Sagen wir also ja zu zwei Wochen Vaterschaftsurlaub und damit zu einer zeitgemässen familienunterstützenden Massnahme.