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Denise Wyss

Votum von Barbara Dätwyler zum Thema Personal – Finanzstrategie 2024 – 2030

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An der Grossratssitzung vom 5. Juni 2024 hat sich unsere Präsidentin, Barbara Dätwyler, wie folgt zum Thema Personal – Finanzstrategie 2024 – 2030 geäussert:

Die Finanzstrategie 2024 – 2030 umfasst ganze 26 Seiten. Aber erst auf Seite 24 im Kapitel 8 Anhang wird erstmals das Personal erwähnt. Und zwar mit einer Plafonierung des Personalaufwandes von 1%. Meine Damen und Herren in der Regierung, wie wollen Sie eine Finanzstrategie umsetzen, wenn das Personal in der Strategie nicht vorkommt?

Die Anforderungen an das Kantonspersonal nehmen zu, ebenso die Menge der Arbeit und deren Komplexität. Ein Ende dieser Entwicklung ist angesichts der verstärkten Übertragung von Aufgaben und des prognostizierten Wachstums der Thurgauer Wohnbevölkerung nicht in Sicht. Wenn gleichzeitig, wie dies eine kürzlich im Parlament eingereichte Motion verlangt, die Stellen plafoniert und gar noch reduziert werden sollen, geht die Rechnung nicht mehr auf.

Viele Ämter haben mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Wenn im Rekrutierungsprozess qualifiziertes Personal gefunden wird, kann dieses oftmals aufgrund der besseren Anstellungsbedingungen in den umliegenden Kantonen nicht gewonnen werden. Kann die Arbeit dann nicht auf genügend Schultern verteilt werden, läuft das bestehende Personal immer mehr auf dem Zahnfleisch – oder davon.

Wenn man gute und loyale Mitarbeitende verliert, drückt dies zusätzlich auf die Stimmung. Wohlwollenden Vorgesetzten fehlten in der Vergangenheit oftmals, trotz ausserordentlichen positiven Rechnungsabschlüssen, die notwendigen finanziellen Mittel, um Mitarbeitenden eine attraktive finanzielle Perspektive zu geben. Die Lohnrunden und weitere personalpolitische Massnahmen konnten nicht mit den Rekordergebnissen der jüngeren Vergangenheit mithalten.

Die Finanzstrategie 2024 – 2030, das schwankende Haushaltsgleichgewicht und die Motion «Stellenplafonierung» drücken auf die Stimmung beim Personal. Vergraulen Sie nicht die letzten Stützen, die Sie noch mittragen. Die Unsicherheit beim Personal ist hoch.

Resultate Lohnrunde 2024

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Kantonale Verwaltung Thurgau:
Generell: 1.5 %, Individuell: 1.0 %

Spital Thurgau AG:
Für die Lohnrunde 2024 vorgesehen sind: 0.75% generelle Lohnerhöhungen, 0.50% für individuelle Lohnerhöhungen und 0.55% für strukturelle Lohnerhöhungen (MTRA, Rettungssanitäter, PG-Psychologie, Medi. Codierung, Zentralsterilisation, Labor, Flex-Modelle: Entschädigung für ausserordentliche Flexibilität). Für Leistungsprämien stehen wieder Fr. 150’000.00 zur Verfügung.

Den Mitarbeitenden ab Lohnklasse 26 und höher werden keine generellen und keine individuellen Lohnerhöhungen im Jahr 2024 ausbezahlt. Dafür sollen mittels Einmalzahlungen die hieraus freiwerdenden finanziellen Mittel zusätzlich an die FIV-Mitarbeitenden fliessen, die bis und mit einschliesslich in der Lohnklasse 09 eingestuft sind. Ebenso werden Mitarbeitende in einer HF-Ausbildung sowie 25+-Ausbildung bei diesen Einmalzahlungen mitberücksichtigt.

Bericht ZOOM – Informationen von personalthurgau

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Geschäftsstelle
Die Leiterin Geschäftsstelle, Frau Pakize Emini, ist am 17.2.2023 zum dritten Mal Mama geworden. Sie hat nun drei süsse Mädchen und wir freuen uns sehr mit ihr! Während ihres Mutterschaftsurlaubes, der bis Mitte August dauern wird, wird sie von Frau Denise Wyss vertreten. Die ehemalige, langjährige Mitarbeiterin ist im Oktober 2022 zu personalthurgau zurückgekehrt, gerade rechtzeitig, um nun die Stellung zu halten.


Solidaritätsbeitrag

Jeweils anfangs Jahr erhalten die Mitarbeitenden der STGAG, die dem FIV unterstellt sind, den Rückerstattungsbeleg des Solidaritätsbeitrages. Leider ist nicht allen klar was sie damit anfangen können. Deshalb hier eine Präzisierung: Wer bei einem der FIVVerbände Mitglied ist, kann den Solidaritätsbeitrag zurückerhalten. Der Rückerstattungsbeleg kann dem Verband gesendet werden, bei dem die Mitgliedschaft besteht. Zu den FIVVerbänden zählen: SBK, VSAO, SVMTRA, physio, Labmed sowie die Gewerkschaften vpod Ostschweiz und Syna. Wer bei keinem dieser aufgeführten Verbände Mitglied ist, kann den Solidaritätsbeitrag nicht zurückfordern. personalthurgau ist der Dachverband der erwähnten FIVVerbände und macht keine Auszahlungen an Mitarbeitende. Die Rückerstattung erfolgt ausschliesslich über die FIVVerbände.


Präsidium

Unser Präsident, Herr Bruno Lüscher, wird an der Präsidienkonferenz im Juni 2023 sein Amt übergeben. Als würdige Nachfolgerin wird sich unsere VizePräsidentin, und langjähriges Vorstandsmitglied, Frau Barbara Dätwyler Weber, zur Wahl stellen. Wir bedanken uns bereits jetzt bei Bruno Lüscher für sein grosses Engagement und sein unermüdliches Wirken in der Öffentlichkeit für die Mitarbeitenden des Kantons Thurgau.


Wahlen Personalkommission STGAG

Nächstes Jahr werden wieder Wahlen stattfinden. Die bestehende Personalkommission freut sich bereits jetzt darauf, interessierte Mitarbeitende kennen zu lernen die sich engagieren möchten. Meldet euch einfach bei den Mitgliedern der bestehenden Personalkommission je Haus und informiert euch über diese spannende Aufgabe. Ihr habt die Möglichkeit zusammen etwas zu bewegen, eure Kolleginnen und Kollegen beratend zu unterstützen sowie in direktem Kontakt mit der Geschäftsleitung, dem HR und mit personalthurgau zu sein.


23. Februar 2023, Denise Wyss, Stv. Leiterin Geschäftsstelle personalthurgau

Resultate Lohnrunde 2023

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Kantonale Verwaltung Thurgau:
Generell: 1.5 %, Individuell: 0.5 %

Spital Thurgau AG:
Für die Lohnrunde 2023 vorgesehen sind: 1.5% generelle Lohnerhöhungen, 1.05% für strukturelle Lohnerhöhungen beim klinischen Personal (z.B. Labor, Physio, Ergo, etc.) und 0.75% für individuelle Lohnerhöhungen. Erhöht werden auch die Zulagen der Inkonvenienzen von derzeit Fr. 6.30 auf Fr. 7.00 und die Pikett-Zulage von Fr. 2.80 auf Fr. 3.50 wie auch ALLE HF-Ausbildungslöhne von Fr. 1’400.00 auf Fr. 2’000.00. Auch der Topf für Leistungsprämien, das heisst für ausserordentliche Leistungen, wurde von total Fr. 100’000.00 auf Fr. 150’000.00 erhöht. Des Weitern wird im Budget 2023 ein Stellenausbau von ca. +137 Stellen vorgesehen.

Bericht ZOOM – Alles Gute für den weiteren Lebensweg, Dr. Marc Kohler!

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Sehr geehrter Herr Kohler

Auf 18 Jahre Zusammenarbeit mit Ihnen, welche von gegenseitigem Respekt, Offenheit und Verständnis geprägt war, blicken die Personalkommission und personalthurgau gerne zurück. Eine lange Zeit, in welcher der Firmenvertrag mit Ihnen mehrere Male diskutiert, revidiert und insbesondere gelebt wurde! Sie haben nicht nur in all den Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass die Spital Thurau AG als Spitalinstitution in einem schwierigen Umfeld mit reichlich Vorgaben finanziell gedeiht, sondern stets das Wohlbefinden des Personals im Blick gehabt. Auch wenn wir uns in teils schwierigen Zeiten befanden, beanspruchende Verhandlungen bevorstanden oder kontroverse Themen zu diskutieren waren, fanden wir mit Ihnen einen gemeinsamen Weg.

Personal muss zeitnah informiert und auch regelmässig motiviert werden. Ebenso muss es Wertschätzung erfahren. Mit Ihnen, Herr Kohler, als oberste Führungsebene wurde das bei der STGAG vorgelebt. Schnell wurde klar: Herr Kohler ist ein Patron, der arbeitnehmerfreundlich eingestellt ist. Das Personal war in Ihren Augen nicht nur kostspielig, sondern auch kostbar, dem Sie stets geschaut haben. So ist die Spital Thurgau heute nicht nur eine erfolgreiche Aktiengesellschaft, sondern auch ein attraktiver Arbeitgeber.

Für die sehr gute Zusammenarbeit mit Ihnen, Ihre Unterstützung in diesen vielen Jahren, dafür, dass Sie sich stets auch spontan Zeit für die Personalkommission und personalthurgau genommen haben, danken wir Ihnen. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Arbeit der Arbeitnehmervertreter sich an allen Standorten etablierte. Ihre Wertschätzung für die Peko und personalthurgau förderte die Akzeptanz bei den Vorgesetzten. Besonders geschätzt haben wir Ihre direkte und klare Kommunikation.

Sehr geehrter Herr Kohler,

die Peko und personalthurgau wünschen Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Freude, Entspannung und immer gute Gesundheit!


24. März 2022 Pakize Emini, MLaw, Leiterin Geschäftsstelle personalthurgau und
Johanna Bärlocher, Präsidentin Gesamtpersonalkommission STGAG

Resultate Lohnrunde 2022

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Kantonale Verwaltung Thurgau:
Generell: 0.4 %, Individuell: 0.4 %

Spital Thurgau AG:
Für die Lohnrunde 2022 vorgesehen sind: 0.4% generelle Lohnerhöhungen, 0.4% individuelle Lohnerhöhungen, 3.8% für strukturell-individuelle Anpassungen in der Pflege (FAGE, Dipl. Pflegefachpersonal, spezialisierte Pflege) und in pflegenahen Berufen (MPA, Hebammen, RD, FABE, TOA), davon 0.4% generell auch in diesen Berufsgruppen sowie weitere strukturell-individuelle Anpassungen für einzelne Funktionsgruppen und Leistungsprämien von total Fr. 100’000.00 für ausserordentliche Leistungen. Über alle Berufsgruppen gesehen betragen die gesamten Lohnanpassungen 2.0%. Des Weiteren wird im Budget 2022 ein Stellenausbau von +130 Stellen vorgesehen.

Bericht ZOOM – personalthurgau!?

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Liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie wer personalthurgau ist? Für was setzt sich der Dachverband ein? Welche Dienstleistungen können Sie von uns erwarten? In dieser Zoom-Ausgabe möchten wir Ihnen personalthurgau näherbringen.

personalthurgau ist der Dachverband der ihm angeschlossenen Personalverbände und Gewerkschaften. Wir setzen uns ein für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Ar­beitnehmer der kantonalen Verwaltung, der Bildung, der Spital Thurgau AG und der Wäscherei Bodensee AG. personalthurgau ist der Vertragspartner der Spital Thurgau AG beim Firmenvertrag. Darüber hinaus ist es das Ziel von personalthurgau, Organisatio­nen und Menschen mit gleichen Anliegen zu vernetzen.

Konkret setzen wir uns für das Einhalten des Firmenvertrages und der zugehörigen Reg­lemente ein, führen Firmenvertrags- verhandlungen mit der Geschäftsleitung der Spital Thurgau AG, vertreten die Interessen der Arbeitnehmenden in regelmässigen Aus­tauschgesprächen mit der Leiterin HRM der Spital Thurgau AG, führen mit der Ge­schäftsleitung der Spital Thurgau AG zwei Mal jährlich die Lohngespräche, setzen uns für zeitgemässe Anstellungsbedingungen und gute Betriebskulturen sowie Chancengleich­heit zwischen Frau und Mann ein.

Mitarbeitenden, die dem Firmenvertrag unterliegen und die einem der bei perso­nalthurgau angeschlossenen Arbeitnehmer- verbände angehören, bietet personalthur­gau bis zu 12 Stunden unentgeltliche Rechtsberatung in personalrechtlichen Fragen, Begleitung bei schwierigen Gesprächen mit Vorgesetzten und Unterstützung sowie Be­ratung in schwierigen beruflichen Situationen an. Befinden Sie sich derzeit in einer Kon­fliktsituation? Soll das Arbeitsverhältnis mit Ihnen aufgelöst werden oder sind Sie mit Ih­rem Arbeitszeugnis nicht zufrieden? personalthurgau setzt sich sehr gern für Sie und Ihre Rechte ein!

Für Mitarbeitende, die dem Firmenvertrag unterliegen, jedoch keinem der bei perso­nalthurgau angeschlossenen Arbeitneh­merorganisationen angehören, wird pro Fall eine erste Rechtsberatung von max. 3 Stunden Dauer kostenlos angeboten. Weitere Rechtsberatungen sind kostenpflichtig.

Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren Dienstleistungen, indem Sie einem Mitgliedsverband von personalthurgau beitreten. Zu unseren angeschlossenen Mit­gliedsverbänden zählen die nachfolgend genannten Berufsverbände sowie zwei Ge­werkschaften. Besuchen Sie unsere Website unter www.personalthurgau.ch und finden Sie dort zahlreiche Informationen oder wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Ge­schäftsstelle von personalthurgau.

Oktober 2021, Pakize Emini, MLaw, Leiterin Geschäftsstelle personalthurgau

 

Bericht ZOOM – Verwendung Solidaritätsbeiträge 2020

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Gerne informieren wir Sie auch in diesem Jahr über die Verwendung des Solidaritätsbeitrages. Folgende Auflistung zeigt, wofür die Gelder 2020 hauptsächlich verwendet wurden:

– Tätigkeiten von personalthurgau zu Gunsten der Mitarbeitenden der Spital Thurgau werden teilweise durch den Solidaritätsbeitrag finanziert: Die Leiterin Geschäftsstelle von personalthurgau berät und betreut die Mitarbeitenden der STGAG bei Problemen am Arbeitsplatz und vertritt ihre Interessen gegenüber der STGAG. personalthurgau ist Vertragspartner der STGAG beim Firmenvertrag (FIV) und setzt sich zusammen mit der Peko und den „FIV-Verbänden“ für die korrekte Umsetzung des FIV und für zeitgemässe Arbeitsbedingungen ein. Die Sachbearbeiterin erstellt jährlich die Buchhaltung und das Budget des Solidaritätsfonds und erledigt alle anfallenden Zahlungen.

– Entschädigung der beteiligten Verbände und Gewerkschaften für ihre Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Firmenvertrags.

– Weiterbildung der Mitglieder der Personalkommission z.B. zu den Themen Arbeitsrecht im Gesundheitswesen, Datenschutz, Kolleginnen und Kollegen in schwierigen beruflichen Situationen beraten, Vernetzungsveranstaltungen, Fachtagungen etc.

– Rückerstattungen des Solidaritätsbeitrages an Mitarbeitende die, Mitglied eines „FIV-Verbandes“ sind.

Per 1. Januar 2015 wurde der Solidaritätsbeitrag temporär auf 4 Fr. monatlich gesenkt, um das Organisationskapital bzw. die Reserven auf den notwendigen Stand abzubauen. Trotz diesen Massnahmen resultierte 2019 ein Einnahmenüberschuss, da die budgetierten Gelder in den Bereichen Aufwendungen Verbände und Weiterbildung Peko und allgemeine Kosten nicht voll ausgeschöpft wurden. Zudem wurden weniger Rückerstattungen der Solidaritätsbeiträge ausbezahlt als geplant.

Mitglieder der „FIV-Verbände“ können jeweils den Solidaritätsbeitrag bis zur Hälfte ihres Mitgliederbeitrags zurückfordern.
Weitere Informationen rund um den Solidaritätsbeitrag können jederzeit bei personalthurgau eingeholt werden.

25. August 2021, Luchiya Santabarbara, Sachbearbeiterin personalthurgau

Resultate Lohnrunde 2021

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Kantonale Verwaltung Thurgau:
Generell: 0 %, Individuell: 0 %

Spital Thurgau AG:
Für die Lohnrunde 2021 vorgesehen sind gesamthaft 0.65%. Budgetiert werden 0.35% für individuelle Lohnerhöhungen und 0.3% für strukturelle Lohnerhöhungen in Form einer monatlichen Zulage für die Intensivstation (ca. Fr. 200), für MTRA-Angestellte (ca. Fr. 200) und die Auszubildenden HF (ca. Fr. 300).

Bericht Leuetatze – Enttäuschung Lohnrunde 2021

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Zwei Mal jährlich trifft sich personalthurgau mit dem zuständigen Regierungsrat und Vorsteher des Departementes für Finanzen und Soziales zum Sozialpartnergespräch. Dabei werden nebst den Lohnrunden weitere personalrelevante Themen eingebracht und diskutiert. Üblicherweise wird in der jeweiligen Frühlingssitzung die Forderungen für die Lohnrunde des kommenden Jahres positioniert.

Beim diesjährigen Sozialpartnergespräch vom 13. März 2020 forderte personalthurgau 1% generelle Lohnerhöhung und die gleichzeitige Streichung eines allfällig noch bestehenden Teuerungsvorsprungs. Begründet wurde die Forderung damit, dass der derzeit verwendete Warenkorb gemäss Landesindex der Konsumentenpreise nicht stimmt. Wichtige Kostenfaktoren wie die Krankenkasse, die praktisch in jedem Haushalt in den letzten Jahren eine klare Teuerung ausmachte, sind im Warenkorb nicht enthalten. Daher ist es endlich notwendig, den Teuerungsvorsprung auf Null zu setzen.

Unmittelbar nach unserem Sozialpartnergespräch beschloss der Bundesrat die ausserordentliche Lage und verfügte den Lockdown.

Trotz Corona vertritt personalthurgau die Ansicht, dass für die Lohnrunde 2021 mindestens eine individuelle Lohnrunde von 0,5% und die gleichzeitige Streichung des Teuerungsvorsprunges angemessen gewesen wären. Eine absolute 0-Runde ist enttäuschend! Dem Personal fehlt ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung waren in dieser ausserordentlichen Situation in verschiedenster Hinsicht gefordert.

22. Oktober 2020, Pakize Emini, Leiterin Geschäftsstelle personalthurgau